Metalle und Materialien
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2. CIRKLA
Summer School

Green Metallurgy
07-11/09/2026

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Arbeitspakete

Der Übergang zur Kreislaufwirtschaft ist das Herzstück des europäischen Green Deal. Mit ihrer industriellen Tradition in den Bereichen Stahl und neue Materialien kann die Großregion eine Vorbildfunktion bei der Veränderung von Verbrauchspraktiken und bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle übernehmen. Um dieses Potenzial zu nutzen, bündelt UniGR-CIRKLA seine Aktivitäten entlang von drei zentralen Handlungsachsen.

Hin zu einer stärker kreislauforientierten Gesellschaft
01
1.1 Zirkuläre Wanderausstellung
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Sensibilisierung von Jugendlichen für die Umweltauswirkungen der Produkterstellung durch eine Reihe von mehrsprachigen Animationen und pädagogischen Materialien im Rahmen einer Wanderausstellung. Hauptziel ist, das Bewusstsein für die Kreislaufwirtschaft, die Notwendigkeit der Reduzierung von Verbrauchsströmen und den Vorrang von Reparatur und Wiederverwendung vor Recycling zu schärfen.

1.2 Executive Education
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Geplant ist die Entwicklung eines „Executive Education“-Programms zur Vermittlung von Kreislaufwirtschaft-Kompetenzen an Studierende und künftige Führungskräfte. Der Fokus liegt hier auf „Twin Transformation“, um Technologie und Innovation mit dem zirkulären Aspekt der kreislauforientierten Nachhaltigkeit zu verbinden. Die Partner verfügen über unterschiedliche Kompetenzen (z.B. RPTU: Zirkuläre Geschäftsmodelle und Innovationen; ULiège: Recycling von Metallen; Greenable GmbH: Life-Cycle-Carbon-Accounting, EIT RawMaterials: Startups und Rohstoffe), die in Form innovativer digitaler Lehrformate (z. B. im Metaverse-Teamwork) über Landesgrenzen hinaus angeboten und durch Präsenz-Formate ergänzt werden können.

1.3 Doktorand*innenschule
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Promovierende aller Fachrichtungen aus der Großregion sollen gemeinsam in den multidisziplinären Aspekten der Kreislaufwirtschaft von Materialien und den Grundlagen des Unternehmertums geschult werden, indem sie eine von Industriepartnern vorgeschlagene Herausforderung der Kreislaufwirtschaft lösen sollen. Eine Aktivität, die ursprünglich von EITRawMaterials (ULiège/UL) entwickelt wurde, wird an die Besonderheiten der Großregion angepasst.

Hin zu einer stärker kreislauforientierten Region
02
2.1 Gebäude als Materialbanken
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Erstellung eines virtuellen Mock-Up Gebäudes, um alle Qualität und Quantität der Baumaterialien zu dokumentieren und bereits bei der Planung die Wiederverwendung und das Recycling der verwendeten Materialien zu berücksichtigen und Verfügbarkeiten aufzuzeigen. Erforschung der Anforderungen an die Dokumentation und Zertifizierung, um eine optimale Wiederverwertbarkeit von Grundmaterialien wie Beton und Stahl zu gewährleisten.

2.2 Wiederverwendung und Wiederverwertung - auf dem Weg zu Kreislaufmaterialien: Fallstudie Stahl
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Qualitative und quantitative "Kartierung" der Materialströme im Zusammenhang mit der Stahlindustrie der Großregion und somit Identifizierung der wichtigsten Möglichkeiten zur Beeinflussung und potenziellen Steigerung der Effizienz. Identifizierung von neuen werkstofftechnischen Forschungsthemen und Partnern in der Großregion für effiziente technologische Optimierungslösungen im Sinne der potenziellen Kreislauffähigkeit der Wertschöpfungskette. Die Komplexität der logistischen und werkstofftechnischen, aber auch der energetischen und finanziellen Herausforderungen der Transformation in der Stahlindustrie in Richtung Kreislaufwirtschaft erfordert die vollständige Begleitung aller Daten durch konsequente Digitalisierung: Werkstofftechnische Beiträge zum Aufbau des Digitalen Zwillings für die zirkuläre Stahlproduktion werden geliefert.

2.3 Beratungsstelle für Reparatur-Wiederverwendung-Recycling
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Organisation der Sammlung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten (EAG), sodass ihre Wiederverwendung und Reparatur vor dem Recycling gefördert wird. In Absprache mit den Sammelunternehmen, Strategien zur Diagnose und Bündelung der Ströme einführen. Grenzüberschreitende Förderung von zivilgesellschaftlichen Initiativen zur Reparatur (z. B. Repair- Cafés,...) und Unterstützung bei der Beschaffung oder Herstellung von Ersatzteilen.

Hin zu stärker kreislauforientierten Innovationen
03
3.1 Wissenszentrum
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Ein gemeinsames Verständnis von Kreislaufwirtschaft schaffen, Wissen bündeln und für die Öffentlichkeit zugänglich machen und Informationen über die regionalen Akteure und Aktivitäten in dem Bereich zusammenführen.

3.2 Aktivitätsübergreifende Kommunikationsmaßnahmen
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Eine übergreifende Kommunikation soll die globale Sichtbarkeit des Projekts erhöhen und die Gesamtheit seiner Aktivitäten bei verschiedenen Zielgruppen bekannt machen.

3.3 Grenzüberschreitende Innovationsgemeinschaft
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Identifikation, Sichtbarmachung und Vernetzung von Stakeholdern der Großregion (z.B. Start-ups, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Inkubatoren, Investoren) die die Kreislaufwirtschaft fördern möchten. Vernetzung der Stakeholder in einer grenzüberschreitenden Innovationsgemeinschaft.


Die Besonderheit von UniGR-CIRKLA liegt in einem integrierten Ansatz, der unterschiedliche Disziplinen, Akteure und Perspektiven einbezieht und miteinander verbindet. Ziel ist es, über den Austausch bewährter Verfahren hinauszugehen und die Kompetenzen in der Großregion zu bündeln, um gemeinsam eine Herausforderung anzugehen, deren Lösungen über die Grenzen der einzelnen Teilregionen hinausreichen.