Reparieren, Wiederverwenden, Recyceln

Die Zahl elektronischer Geräte in unserem Alltag wächst rasant. Sie bestehen aus komplexen Bauteilen, die oft schwer zugänglich und nur eingeschränkt reparierbar sind. Das Ergebnis: Wertvolle Rohstoffe verschwinden ungenutzt in Schubladen oder landen auf der Mülldeponie.  

Allein in einem Smartphone sind über 60 verschiedene Materialien verbaut, darunter kritische Metalle wie Kupfer, Indium oder Kobalt.

Zeit, umzudenken – und die Lebensdauer unserer Geräte und ihrer Materialbestandteile bewusst zu verlängern!

UniGR-CIRKLA zeigt, wie das funktionieren kann: Wir sammeln Best Practices aus Belgien, Deutschland, Frankreich und Luxemburg – von der Abfallsammlung, über moderne Sortier- und Recyclingprozesse bis hin zu lokalen Reparaturinitiativen. Ziel ist es, Endverbraucher*innen praxisnahe Empfehlungen an die Hand zu geben, damit Geräte so lange wie möglich genutzt und verantwortungsvoll entsorgt werden können. Gleichzeitig ermöglicht der Austausch von Expertise und der Aufbau von Schnittstellen über Branchen und Länder hinweg, verstärkt Synergien in Industrieprozessen offenzulegen und Materialien effizienter zurückzugewinnen.

Wichtige Impulse liefern auch aktuelle EU-Neuerungen wie der digitale Produktpass, der im Rahmen der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) Transparenz hinsichtlich Materialbeschaffenheit und Reparierbarkeit der einzelnen Produktkomponenten schafft und ressourcenschonende, modulare Bauweisen auf Herstellerseite unterstützt.